Manjaro Linux

von Manfred Gipp (Kommentare: 0)

Ich habe eine etwas unbekanntere Linux-Variante angetestet. Da sie von einem regelmäßigen Besucher der LUG als sehr gut empfohlen worden ist.

Hier mal der Link zu dem Wiki von Manjaro-Linux.

Prinzipiell lässt sich alles installieren. Auch so ziemlich jede grafische Oberfläche. Aber der Anfang ist ziemlich mühsam. (Ausprobiert habe ich hier die "NET"-Version. Man muss sich doch sehr in den Konfigurationen von Linux auskennen um die Erstinstallation hin zu bekommen.

Schnell ist es wirklich. Da kann ich nichts aussetzen.

Also, wer einen schnellen Rechner braucht und sich ein wenig mit den Grundlagen von Linux auskennt, der kann Manjaro Linux verwenden. Ist auch eine Empfehlung von mir.

Hier einige Screenshots vom Installationsprozess. Alle aufgenommen mit dem Tool "shutter"

Ich habe zwei mal installieren müssen. Denn die "Standard" Einstellungen für die Partitionierung sind einfach zu klein gewählt worden.

Die Startzeit in der Virtualbox von Manjaro-Linux ist bei mir ca. 4 Sekunden. Das ist schon richtig schnell.

Nach der Erstinstallation war Firefox erst mal auf Englisch. Das finde ich nicht gut, da ich bei der Installation eigentlich alles auf Deutsch gewählt hatte.

Zusätzlich bin ich bei beiden Installationen auf ein Update-Problem gestoßen. Folgender Befehl behebt das ganze.

sudo pacman-mirrors -g -c Germany && sudo pacman -S manjaro-keyring archlinux-keyring

Das ist schon mal der erste Stolperstein nach der Installation.

Der zweite ist, dass Firefox in Englisch startet. Da kann man im Manjaro-Einstellungsmanager erst einmal die Sprachpakete nachinstallieren. Das reicht aber noch nicht. Also im Paketmanager die Firefox-Sprachen für Deutsch noch nachinstallieren. Danach klappt auch FF in Deutsch.

Das gleiche wie für FF gilt auch für LibreOffice. Da die deutschen Sprachpaketer nachinstallieren und schon ist LibreOffice auch in Deutsch

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